Friedrichshafen – Idylle mit Hightech

Friedrichshafen wurde im Jahr 1811 gegründet und liegt idyllisch an der Hauptroute der Oberschwäbischen Barockstraße. Die Stadt wurde nach dem ersten württembergischen König, Friedrich I., benannt. Im Juli 1900 stieg hier das erste von Graf Ferdinand von Zeppelin entwickelte Luftschiff in den Himmel. Auch heute befinden sich in Friedrichshafen Unternehmen der Luft- und Raumfahrt, aber auch der Autoindustrie und der Hochtechnologie.

Natürlich bietet Friedrichshafen noch viel mehr: Stadt und Umgebung sind reich an Sehenswürdigkeiten und touristischen Attraktionen. Sie sind herzlich eingeladen, die Stadt und die Bodenseeregion zu erkunden!

Das kleine Pflichtprogramm für Stadtbesucher

Gute Aussicht an der Mole

Den 22,25 Meter hohen Aussichtsturm an der Hafenmole gibt es erst seit dem Jahr 2000. Gemeinsam mit dem überdachten Molenkopf gilt er als ein Tor zur Stadt. Auf zwei Aussichtsplattformen finden insgesamt 100 Besucher Platz. Von hier aus kann man das schöne Friedrichshafener Stadtpanorama und das reizvolle Umland bewundern. Achtung: kein Aufzug!

Der Buchhornbrunnen im Herzen der Stadt

Der ursprüngliche Name von Friedrichshafen war Buchhorn. Daran erinnert der gleichnamige Brunnen, eines der jüngeren Wahrzeichen Friedrichshafens, direkt vor dem Rathaus. Er symbolisiert das Wirken von Vergangenheit und Gegenwart, Geschichte und Mythologie, Heimat und Welt sowie Kunst und Technik.

100 Jahre Luft- und Raumfahrtgeschichte

Das Dornier-Museum findet man passend zu seinem Inhalt am Flughafen. Auf 5000 Quadratmetern sind etwa 400 Exponate aus dem bewegenden Jahrhundert der modernen Fluggeschichte zu sehen, so zahlreiche Originalflugzeuge, Dokumente aus der Geschichte des Dornier-Konzerns und der Unternehmerfamilie.

Die alte Residenz

Das Schloss war ursprünglich ab 1654 ein Klosterpriorat der Benediktiner. 1806 kam es in den Besitz des württembergischen Königs. Heute wohnt hier Friedrich Herzog von Württemberg mit seiner Familie. Das Schloss ist deshalb nur von außen zu besichtigen.

Die Schlosskirche – Wahrzeichen von Friedrichshafen

Die Schlosskirche, errichtet von 1695 bis 1701, ist das bedeutendste historische Bauwerk der Stadt und zugleich ihr Wahrzeichen. Ihre beiden 55 Meter hohen Kuppeltürme sind weithin zu sehen. Sie zählt zu den berühmten oberschwäbischen Bauten des Barocks.

Bummeln auf der Uferpromenade

Die Friedrichshafener Uferpromenade ist lang und schön. Lauschige Straßencafés und Läden säumen ihren Rand und laden zum Verweilen ein. Im Hafen legen die Fahrgastschiffe der »Weißen Flotte« ab und steuern alle wichtigen Orte am Bodensee an.

Ein Brunnen und ein Denkmal für den berühmtesten Sohn der Stadt

Der Zeppelin-Brunnen, zu bewundern in der Nähe des Stadtbahnhofs, ist eine Rekonstruktion des Originals aus dem Jahr 1909. Die Brunnenfigur ist jedoch weitgehend original erhalten. Im Stadtgarten ragt eine imposante Bronzesäule 13 Meter in die Höhe – das Zeppelin-Denkmal. Sie trägt als Inschrift den Ausspruch Ferdinand Graf von Zeppelins (1838-1917): „Man muss nur wollen und daran glauben, dann wird es gelingen.“

Technik und Kunst im Zeppelin-Museum

Das Zeppelin-Museum befindet sich im ehemaligen Hafenbahnhof am Bodensee. Es wurde 1996 eröffnet und verfügt über die weltgrößte Sammlung zu Geschichte und Technik der Zeppeline. Außerdem ist hier die Friedrichshafener Kunstsammlung zu Hause – mit den größten Meistern Süddeutschlands vom Mittelalter bis zur Neuzeit.